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<pre>Stattdessen verweist der erfahrene und vom Naturell her ohnehin eher stoische Übungsleiter auf seine Aufgabe, „hier etwas bei den Spielern zu verändern“, was die Mannschaft, seinen Eindrücken aus dem Darmstadt-Spiel zufolge, auch annehme.  <p> So eindeutig, wie es das Tabellenbild zeigt, muss es zwischen Bochum und Freiburg am Samstag nicht zwingend zugehen. Die Heimform des VfL ist beeindruckend, zudem reist der Sport-Club mit zwei Niederlagen in Serie an.  <p>  Aufgrund der strengen Ergebnisorientierung sind die Domstädter allerdings auch in diesem Jahr nur in weniger schmeichelhaften Statistiken absolute Spitze: So wird der erst im Vorjahr aufgestellte 0:0-Rekord (insgesamt 9 Mal) nun so allmählich schon wieder in Gefahr gebracht. <p> Wir glauben, dass der Zorniger-Truppe in Hannover der Knopf aufgehen wird und tippen daher auf einen Sieg der Stuttgarter! <p>  Daran ändert selbst die Tatsache nicht, dass sich die Adlerträger derzeit gleichfalls im Höhenflug zu befinden scheinen — noch steht schließlich der Nachweis aus, dass die Hessen auch jenseits der Bankenmetropole zu einträglichen Vorstellungen in der Lage sind.  </pre>


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<pre>Als größter Remis-Spezialist unter den Bundesligisten scheint mir allerdings auch ein Heimsieg der Köpenicker nicht unbedingt naheliegend zu sein.  <p> Die schwächste Abwehr trifft dabei auf die viertbeste Offensive, was schon alleine für vier oder mehr Tore sorgen sollte. Zudem gehe ich von einem Sieg der Leverkusener aus, auch wenn sie zuletzt erstmals unter Xabi Alonso vier Spiele ohne SIeg blieben (3U, 1N). Allerdings hat Bochum keiner der letzten sieben Spiele gegen die Werkself gewinnen können (3U, 4N). Nur gegen Stuttgart wartet der VfL noch länger auf einen Sieg (12 Spiele).  <p>  Borussia Mönchengladbach hat sich recht schnell von der 1:5-Heimklatsche gegen Bayer Leverkusen erfangen. <p> Deshalb sehen die Wettanbieter die Kraichgauer auch minimal in der Favoritenrolle für dieses anstehende Kräftemessen. <p>  Kein leichtes Unterfangen, schließlich sind die „Fohlen“ vom Niederrhein in einer ähnlich guten Verfassung wie die Berliner.  </pre> 


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<pre> 2022/23 waren die Sachsen auswärts lange sehr schwach unterwegs, das soll nun nicht schon wieder losgehen. Leipzig und Union Berlin laufen sich seit ein paar Jahren regelmäßig über den Weg, bei jeweils sechs Siegen und einem Remis fällt die Nennung eines Favoriten eher schwer.  <p> Davon war am Sonntag gegen die Kölner keine Rede. Mit 5:0 wurden die „Geißböcke“ nach Hause geschickt und die Tabellenführung gegenüber dem aufmüpfigen Aufsteiger aus Hannover behauptet, der punktgleich mit den Borussen auf Rang 2 liegt.  <p>  Kein Wunder, dass das Selbstvertrauen bei den Kickern von der Weser extrem groß ist. Nicht zuletzt dank des jüngsten Sieges im Nordderby gegen den Hamburger SV. Matchwinner war der eingewechselte Florian Kainz, der in der 75. Minute zum entscheidenden 2:1 einnetzen konnte. <p>  Hierfür müssten im offiziellen Topspiel zunächst einmal beide beteiligten Mannschaften weiter an ihren bisherigen (Misserfolgs-)Serien feilen: <p>  Weil selbst an guten Tagen aber wohl kaum an einen Bremer Sturmlauf zu denken ist, kann das Spiel im Falle der von mir erhofften Punkteteilung eigentlich nur mit 0:0 bzw. 1:1 zu Ende gehen.  </pre>


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<pre> Der FCH gewann mit 2:0 auf St. Pauli, Augsburg spielte 2:2 gegen Bremen. Offensiv klingt das nicht verkehrt und natürlich geht auch hier mein Blick etwas in die Historie, die vor einem Jahr ein wildes Spektakel in Erinnerung ruft.  <p> „Alle zwei, drei Tage müssen sie derzeit absolut am Limit agieren, weil wir auch einige Verletzte haben und deswegen nicht durchwechseln können. Und trotzdem rennen und kämpfen sie. Allerdings wird es dann kreativ irgendwann ein bisschen eng – weil eben ein Raffael, ein Thorgan Hazard oder ein Ibrahima TraorÃ© fehlen, die auf engen Räumen gut zurechtkommen.“   <p> Da der Dino wiederholt mit unglaublichen Comebacks von den Toten wiederauferstand, ging allem Anschein nach selbst in den finstersten Momenten der Glaube nie völlig verloren, dass man das schwierige Kind schon irgendwie schaukeln wird. <p>  Es wird vielen Fans wohl eher nicht gefallen, doch sie müssen sich damit arrangieren: Nur noch einmal wird in der Bundesliga angestoßen, dann wird sie auch schon wieder zu Gunsten einer Länderspielpause unterbrochen!  <p> Mit Gündogan und Reus mussten vor dem Heimspiel schließlich exakt jene beiden Spieler aus dem Kader gestrichen werden, die sich zuvor in Gladbach die Bestnote mit Sternchen verdienten: Der maue Kick der Vertreter machte entsprechend deutlich, dass dieses Duo nicht zu ersetzen ist.  </pre>


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<pre> Das ungute Gefühl, die eigenen Möglichkeiten nicht zur Gänze auszuschöpfen, hatte das Team zudem auch schon anlässlich des Hinrunden-Abschlusses ereilt: Beim FC Augsburg gelang das Kunststück, eine komfortable 3:1-Führung in der Nachspielzeit noch zu verspielen.  <p> Offensivfeuerwerke werden indes auch in Hannover kaum gezündet. Im Gegensatz zu Frankfurt versteht es die Frontzeck-Elf allerdings, aus wenig das Maximum herauszuholen. Obwohl die Niedersachsen in den vergangenen drei Spielen jeweils bloß ein Tor erzielten, wurde der eigene Punktstand um sieben Zähler aufgebessert.  <p>  Mit den sich auf 37 summierenden Saison-Einschlägen ist der FSV inzwischen gar auf dem Niveau der Kölner Geißböcke angelangt, die somit das Alleinstellungsmerkmal verloren haben, als Schießbude des deutschen Fußballs unterwegs zu sein. <p>  Zwar fingen sich die Eisernen zuletzt in Bochum einen ärgerlichen Dämpfer ein: An der Alten Försterei hatte es für die nunmehrigen Gäste vom Niederrhein aber noch nie zu einem Sieg gereicht.  <p> Da es danach auch noch gegen Darmstadt eine Schlappe in Charlottenburg setzte, ist die aktuelle Heimbilanz bis auf weiteres mit Vorsicht zu genießen; die jüngst eroberten Siege gegen Freiburg, Schalke und den HSV weisen das Olympiastadion nur bedingt als eine uneinnehmbare Festung aus.  </pre>


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